SFB 1160 A01
Ursachen und Folgen von genetischen Defekten der Lymphozyten-Zytotoxizität (A01)
| Coordinator | Dr. Peter Aichele ; Professor Dr. Stephan Ehl |
| Grant period | 2015 - |
| Funding body | Deutsche Forschungsgemeinschaft |
| DFG | |
| Identifier | G:(GEPRIS)275505708 |
⇧ SFB 1160: Immunpathologie aufgrund eingeschränkter Immunreaktionen (IMPATH) ⇧
Note: Das Projekt wird neue genetische Ursachen für HLH beim Menschen definieren. Darüber hinaus wird die Überstimulation von T-Zellen als Schlüsselfaktor für die Erkrankung bei der primärem HLH charakterisiert und therapeutisch manipuliert. Die molekulare Kontrolle von hyperstimulierten T-Zellen wird in menschlichen und murinen HLH-Modellen untersucht, um den funktionellen Zustand, die molekulare Signatur und den epigenetischen Zustand dieser Zellen relativ zu denen von akuten Effektor- und erschöpften T-Zellen zu positionieren. Es sollen Signalmodule identifiziert werden, die die krankheitsassoziierten T-Zellen in der HLH antreiben und die für neue Behandlungsansätze zugänglich sind. Ein Konzept besteht darin, eine „therapeutische T-Zell-Erschöpfung“ bei HLH zu induzieren, indem inhibitorische Rezeptoren aktiviert werden. Dies baut auf vorläufigen Daten auf, die zeigen, dass ein agonistischer PD-1-spezifischer Antikörper, der negative Signale an T-Zellen verstärkt, den HLH-Verlauf bei Mäusen verbessern kann.