SFB 980 A01
Episteme als Konfigurationsprozess: Wissensbestände zwischen Theorie und Praxis am Beispiel des Keilschriftrechts (A01)
| Coordinator | Professorin Dr. Eva Cancik-Kirschbaum |
| Grant period | 2012 - 2024 |
| Funding body | Deutsche Forschungsgemeinschaft |
| DFG | |
| Identifier | G:(GEPRIS)224625528 |
⇧ SFB 980: Episteme in Bewegung - Wissenstransfer von der Alten Welt bis in die Frühe Neuzeit ⇧
Note: Das Teilprojekt betrachtet mit dem Keilschriftrecht einen Bereich, dessen Überlieferung systema-tisierte Sammlungen von epistemischem Rechtswissen einerseits und Urkunden der zeitgenössischen Rechtspraxis andererseits umfasst. In zwei Fallstudien zu den „Reformtexten des Urukagina“ aus der Mitte des 3. Jt. v. Chr. und den „Mittelassyrischen Gesetzen“ aus dem späten 2. Jt. v. Chr. untersucht das Teilprojekt den Bezug zwischen Rechtssammlungen und zeitgenössischen Rechtsurkunden und geht der Frage nach, inwiefern historische Kontingenz sowie formale und soziopolitische Konfigura-tionsprozesse die Ausformung systematisierter Sammlungen von Rechtswissen bestimmen.